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DHC-1 "Chipmunk"
Als Nachfolger des bekannten Doppeldeckers De Havilland Tiger Moth geplant, entstand die DHC-1 "Chipmunk" als erstes Baumuster des kanadischen Unternehmens de Havilland Aircraft of Canada Ltd. Die Konstruktion des Polen W. Jakimiuk fand bereits nach dem Erstflug 1946 großen Anklang.
Mit ihren gutmütigen Kunstflugeiegenschaften wurde das „Streifenhörnchen“ sofort zum Standardtrainer der britischen Luftstreitreitkräfte und verblieb dort bis 1996 im Dienst. 735 Exemplare wurden sowohl bei der Royal Navy, dem Army Air Corps, als auch bei der Royal Airforce eingesetzt. Einer der bekanntesten Flugschüler dürfte Prinz Phillip im Jahre 1952 gewesen sein. Er erhielt auf einer DHC-1 seine ersten Flugstunden.
Die Royal Canadian Airforce und weitere Streitkräfte übernahmen die DHC-1 "Chipmunk" als Standard-Trainingsflugzeug. In der zivilen Luftfahrt fand sie ebenfalls großen Anklang. Sie wurde zum einen in der Kunstflugschulung erfolgreich eingesetzt, zum anderen wurde sie mit leichten Veränderungen und der daraus resultierenden geringen Abreißgeschwindigkeit von lediglich 70km/h auch als Sprühflugzeug im Agrarbereich eingesetzt.
Sämtliche Blechteile des Originals sind beim Modell aus GFK realisiert worden. Das heißt auch, dass die Beplankung der Tragfläche bis zum Hauptholm – beim Original aus Aluminiumblech - aus GFK gefertigt ist, so dass sich in Verbindung mit einer Gewebebespannung eine sehr realistische Gestaltung des Tragwerkes ergibt.
Der Rumpf ist gänzlich in GFK gefertigt, sämtliche Blechstöße, Wartungsdeckel und unzählige Nieten wurden am Modell imitiert. Der Flächenübergang wurde zudem noch mit zahlreichen Schrauben dargestellt.
Die Anlenkung des Seitenruders erfolgt vollkommen verdeckt im Rumpfinnern. Die Servos für die Höhenruderanlenkung können entweder im HLW oder, je nach verwendetem Triebwerk (Schwerpunkt), im vorderen Rumpfbereich angebracht werden.
Ein weiteres Highlight stellt die Gestaltung der Cockpithaube dar. Der dreiteilige Aufbau in der Art eines Sandwiches hebt die vorhandenen Charakterzüge des Originals hervor. Zudem ist ein Lackieren des filigran gestalteten Fensterrahmens ohne lästige Abklebearbeiten durchführbar.
Bei der Gestaltung des Motoreinbaus gibt es mehrere Varianten. Als Standardempfehlung schlagen wir den ZG-62 vor. Mit dieser Motorisierung ist der Scale-Gedanke im Bezug auf Leistung 1:1 umgesetzt. Einen gewissen Komfort bietet hier der Einbau eines Bordanlassers. Um sowohl den optischen Reiz zu befriedigen, als auch eine schnelle und unkomplizierte Methode, den Motor an der richtigen Stelle zu positionieren, bieten wir Ihnen dafür einen fertig verlöteten Stahlrohr-Motordom an. Die lange Motorhaube bietet ausreichende Platzverhältnisse für andere Einzylinder und durchaus auch Reihenmotoren.
Da Fliegen bekanntlich auch immer Landen heißt, fand dieser Aspekt bei der Konstruktion besondere Beachtung. Die gutmütigen Überzieh-Eigenschaften des Originals sind voll auf das Modell übertragen worden. Unterstützt durch die beiden großen Landeklappen verzögert das Modell während des Landeanflugs deutlich und das Ausschweben und anschließende Aufsetzen ist ein wahrer Genuss.